
This Is No Life-Saving Device
Eine Ausstellung im 1822-Forum Frankfurt vom 27.01.2026 - 07.03.2026
Diese Arbeit untersucht den Badesee als sozialen und ästhetischen Raum, in dem das Verhältnis zwischen Mensch und gestalteter Natur sichtbar wird. Im Zentrum stehen aufblasbare Objekte – Ringe, Matten, Bojen –, temporäre Plastikwesen, die als Zeichen von Freizeitkultur, Komfort und Selbstinszenierung fungieren. Sie schaffen eine künstliche Schicht zwischen Körper und Wasser und verweisen damit auf den menschlichen Wunsch, Natur zu kontrollieren und den eigenen Bedürfnissen anzupassen.
Die Handlung entfaltet sich in dem Moment, in dem die Luft entweicht. Das Entleeren, Falten und Verstauen der Objekte wird zu einer Choreografie, in der sich der Umgang mit Material, Konsum und Vergänglichkeit spiegelt. Aus der beiläufigen Geste entsteht eine Beobachtung über unsere Beziehung zu Dingen – zwischen Fürsorge, Kontrolle und Erschöpfung.
In der Ausstellung werden die Floaties raumgreifend arrangiert, gestapelt und in wechselnden Zuständen von Aufblasen und Entleeren präsentiert. Fotografische Close-ups und Videoaufnahmen erweitern die Installation zu einer visuellen „Parade der Gummiwesen“, die Fragen nach Naturwahrnehmung, Konsumkultur und Inszenierung des Selbst verhandelt.
Zur Ausstellung erscheint eine Publikation mit dem gleichen Titel.
Gefördert durch: Stiftung der Frankfurter Sparkasse 1822
Vielen Dank für die zusätzliche Förderung durch die Mann Stiftung
Plakatgestaltung: Lea Johanna Becker